Xenonlicht


Eine der wichtigsten Neuerungen zum Thema Fahrlicht bei Kraftfahrzeugen, welche in den letzten Jahren den Markt mit bestimmt hat, ist das Xenon-Licht. Das bläulich-weiße Licht wird mit einem Klarglasscheinwerfer, einem Xenon Brenner und einem speziellen Steuergerät realisiert. Das Xenon Licht ist bei den meisten Automodellen ab Werk zu bekommen, teilweise wird aber ein Aufpreis von circa 1000 Euro fällig. Eine Nachrüstung ist in den meisten Fällen nicht möglich oder nur mit enorm hohem Kostenaufwand. Neben den bereits angesprochenen Bauteilen, benötigt man eine Scheinwerferreinigungsanlage und eine automatische Leuchtweitenregulierung. Diese wird mit Sensoren über die Hinterachse realisiert. Wer dabei denkt, dass es ausreicht einen Xenon Brenner in einen normalen Scheinwerfer zu montieren, der wird spätestens beim TÜV aus dem Verkehr gezogen. Aber zuvor wird vermutlich der Scheinwerfer schmelzen, da die Xenon Brenner eine unglaubliche Hitze abstrahlen, welche die normalen Halogenscheinwerfer nicht aushalten. Das Licht an sich hat eine Farbtemperatur von rund 4000 Kelvin und verleiht Taglicht ähnliche Ausleuchtung. Den blauen Schimmer nimmt man als Fahrer nur an reflektierenden Gegenständen wie Schildern oder weißen Gebäuden wahr. Das Xenonlicht hatte bei der Einführung zu heftigen Diskussionen geführt, da der Gegenverkehr sich oftmals stark geblendet fühlte. Von der Helligkeit sind sie mit einem guten Halogenscheinwerfer identisch, nur die hohe Farbtemperatur sorgt für das Blendgefühl. Mittlerweile gehört das Xenonlicht zum täglichen Straßenbild und die Gegner verstummen langsam. Auch LKWs und Busse der neuen Generation setzen auf sicheres Xenonlicht für ideale Straßenausleuchtung. Beim Neuwagenkauf oder beim Kauf eines jungen Gebrauchten, sollte man aus Sicherheitsgründen auf das Xenon-Licht nicht mehr verzichten. So bleibt ein Fahrzeug auch lange aktuell.